Entstehungsgeschichte der FF Nußbaum

Im "Schatzlschen" Gasthaus (heute Peter) versammelten sich am 21. Juli 1895 ein paar vorausschauend denkende Zeitgenossen zur Gründungsversammlung der FF Nußbaum. Erster Obmann wird Josef Reif, Krämer in Dundeck, weshalb im Zusammenhang mit der Gründung der FF Nußbaum berechtigterweise von einer "Reif(en)" Leistung gesprochen werden darf. Als erstes wird natürlich eine Feuerspritze angekauft, wofür in "vier Partien fleißig gesammelt" (so die Chronik) wurde. Um diese Spritze vor dem Wetter zu schützen wurde schon ein Jahr später ein Spritzenhaus errichtet.

Nächstes Großereignis in der Geschichte der FF Nußbaum war die 50 Jahr Feier am 17. Juni 1949. Dazu heißt es in der Chronik u. a.: "Mit einem Landauer werden die beiden noch lebenden Gründungsmitglieder Josef Walchetseder, Godringer in Födering, und Franz Seifriedsberger, Bach, vorbeikutschiert."

Seit 1964 nimmt die Löschgruppe Nußbaum nicht nur an diversen Bewerben teil, 1964 hatte Georg Steinhofer, Kohleck, die "gewinnbringende" Idee, mit einem Sommernachtsfest beim Schmiedwirt die Feuerwehrkasse aufzubessern. Dann ging es Schlag auf Schlag: 1966 wurde das Zeughaus neu erbaut, 1968 ein Bergelöschfahrzeug und 1973 zwei schwere Atemschutzgeräte angeschafft. 1984 wurde der Schlauchturm neu gebaut, ein Notstromaggregat, eine Tauchpumpe (1994) und eine Tragkraftspritze (1995) angeschafft.

2001 Wurde das neue Feuerwehrauto ein KLF-A mit Atemschutzausrüstung (Mercedes Sprinter 416 CDI) in den Dienst gestellt.
2005 Wurde das soeben neu errichtete Zeughaus bezogen.
2008 Wurde das Zeughaus fertig gestellt und im Zuge eines Abschnittsbewerbs eingeweiht.   
2009 Wurde ein MTF-A angekauft (VW Transporter T 5)